Ab in den Schotter! Schnittig wie ein Straßenrad und dennoch jederzeit bereit für einen Abstecher Offroad: Gravel Bikes sind der letzte Schrei und wir stellen die Modelle der Marke Ridley vor!

Gravel-Bikes: Sie sind eine Mischung aus Rennrad und Crossbike. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nicht wesentlich von einem klassischen Crossrad – doch die genauere Betrachtung lohnt sich.

Im Gegensatz zu einem Crosser, der mit einem kurzen Radstand und gestreckter Sitzposition für die fahrtechnisch anspruchsvollen und meist verwinkelten Kurse eines Cyclo-Cross-Rennens konzipiert ist, bieten die Gravel Road Bikes deutlich mehr Fahrkomfort.

Angelehnt an einen Rennradrahmen eignet sich das Gravel Bike nicht nur für kurze, knackige Spritztouren, sondern auch für ausgedehntere Ausfahrten.

Die Merkmale eines Gravel Bikes sind ein längerer Radstand, ein tieferes Tretlager, größere Reifenfreiheit und Scheibenbremsen sowie bei einigen Modellen die Möglichkeit Schutzbleche und Gepäcksträger zu montieren.

Historischer Blick

Aus der Not macht man bekanntlich eine Tugend – so entstanden auch die Gravel Road Bikes. „Gravel“ steht amerikanisch für grobkörnigen Schotter – und genau für den wurden die Räder erfunden. Denn in vielen amerikanischen Bundesstaaten wie Iowa, Kansas oder Minnesota sind asphaltierte Nebenstraßen Mangelware. So waren Radfahrer sehr oft gezwungen, auf den Seitenstreifen der Highways ihre Runden zu drehen.

Um dieser Gefahr auszuweichen, entwickelte man die Gravel Road Bikes. Mittlerweile gibt es – insbesondere im Mittleren Westen der USA – eigene Radmarathons, die sogenannten Gravel Grinder, auf Schotterstraßen. (u.A. Dirty Kanza oder Trans-Iowa)

Hierzulande ein Rad für den Winter?

Ja und Nein. Das Gravel Bike ist ein Rad für jede Jahreszeit.

Welche Gravel Bikes sind bei Pfannberger Cycling erhältlich?

Ständig an Lager sind die Modelle X-Trail von Ridley – Ein Testbike in Große „small“ mit Ultegra DI2 steht im Shop bereit.